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Herren II - 3. Liga Kleinfeld

Trainingszeiten

Montag 19.00-20.30 Hofstetten Mammut
Freitag 20.00-22.00 Kreisschule, Bättwil

Kontakt

Marco DeMatteis: Marco.DeMatteis [at] trivadis [punkt] com

1. Runde vom 9. Oktober 2005 in Langenthal: 3 Punkte

TV Flüh-Hofstetten II - Unihockey Mümliswil II 5 : 5 (2:1)

Flüh: Henny, Jung, De Matteis, Rutschi, Rieder, Cottens (T), Geering, Winkler, Grossheutschi, Klaiber (Flüh ohne Richter (verletzt), Trachsler (Dienst fürs Vaterland) und Eberle (Ferien))

Tore für Flüh: Henny (3), Rieder, Winkler

Neue Liga, neues Glück? Nach dem gründlich missratenen Testspiel gegen Gruppengegner UHC TV R.L. Muttenz deutete wenig darauf hin, dass das Herren II-Team als Absteiger aus der 2. Liga seiner Rolle als Mitfavorit im Kampf um die vorderen Plätze der 3. Liga gerecht werden könnte. Doch im ersten Spiel in der neuen Liga gelang ein furioser Start: "Edelreservist" Matthias Henny versenkte einen Freistoss zielgenau ins ferne untere Toreck. Als wenig später Rieder mit einem kraftvollen Backhandschuss das zweite Tor für Flüh erzielte, schien das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt. Unkonzentriertheiten und viel zu wenig Torschüsse führten aber schliesslich dazu, dass sich die 2. Mannschaft trotz des Dreierpacks von "Edeljoker" Henny gegen ein nicht unüberwindbares Mümliswil mit einem Unentschieden begnügen musste. Die Umstellung auf zwei Blöcke in den letzten Minuten zeigte Wirkung, konnte aber den Sieg nicht herbeiführen. Dass durch eine lamentable Schiedsrichterleistung das Spiel phasenweise ziemlich ruppig geführt wurde und insbesondere die Mümliswiler Körper und Stockmaterial nicht immer im Sinne des Reglements einsetzten, kann man nicht als Ausrede gelten lassen. Mit ein bisschen mehr Cleverness und offensiver Durchschlagskraft hätte in diesem Spiel durchaus mehr drin liegen können.

KTV Laupersdorf - TV Flüh-Hofstetten II 5 : 6 (5:4)

Flüh: Henny, Jung, De Matteis, Rutschi, Rieder, Cottens (T), Geering, Winkler, Grossheutschi, Klaiber (Flüh ohne Richter (verletzt), Trachsler (Dienst fürs Vaterland) und Eberle (Ferien))

Tore für Flüh: Rieder, Jung, Winkler, De Matteis, Geering, Henny

Was im ersten Spiel noch nicht gelang, glückte im 2. Spiel des Tages. Mit Abgebrühtheit und einer taktisch einwandfreien Leistung in den Schlussminuten konnte das Herren 2-Team einen knappen, aber verdienten Sieg einfahren. Von Anfang an offenbarte der KTV Laupersdorf Schwächen im Defensivverhalten und auch sein Torhüter war (bei allem Respekt) bei Weitschüssen nicht unbezwingbar. Leider nutzte Flüh diese Defizite viel zu wenig aus. Von den technisch und körperlich mindestens ebenbürtigen Laupersdorfer, die mit einem grossen Kader angerückt waren, liess es sich allzu oft in die Defensive drängen.

Nachdem die 2. Mannschaft mit einem Tor Rückstand in die Pause gehen musste, konnte die zweite Hälfte gegentorlos überstanden werden und die nötigen Tore in der Offensive erzielt werden. Wie im ersten Match zeigte die Umstellung auf zwei Blöcke in der Schlussphase die gewünschte Wirkung. Und trotz des grossen kämpferischen Einsatzes und erwarteten Ansturms der Laupersdorfer in den letzten Minuten, konnte der Sieg sicher über die Runden gebracht werden.

(Negativer) Höhepunkt des Spiels und der Schiedsrichterleistung des schon aus dem ersten Spiel bekannten Unparteiischen war zweifellos der Penaltyentscheid gegen Flüh, der wegen eines angeblichen Betretens des Torraums getroffen wurde. Torhüter Freddie Cottens konnte in diesem Fall zwar nichts ausrichten, bot aber in beiden Spielen und besonders im zweiten Match eine grundsolide, ja starke Leistung. Und das trotz Trainingsrückstand wegen des absolvierten Militärdienstes. Auch die "Jungen", Daniel Grossheutschi und Aaron Klaiber, die nicht nur bei den Herren II sondern auch bei den Elite Junioren trainieren und spielen, und der Rückkehrer Thomas Rutschi konnten aufzeigen, dass sie sich gut ins Team integriert haben. Wie erwartet bot auch Luzi Winkler, der kurzfristig als Ersatz für die ausgefallenen Spieler aufgeboten wurde (ein dickes "Merci!" an dieser Stelle), einen starken Match. Alles in allem ein erfolgreicher Spieltag und eine Mannschaftsleistung, auf der aufgebaut werden kann.